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1. Saisonrennen Australien
 


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Runde #1 Australien
Autor: SilentPain 25.09.2017 - 14:33
Testrennen #5
Autor: SilentPain 18.09.2017 - 13:43
Fahrzeug & Teamwahl eröffnet
Autor: almafi 18.09.2017 - 12:38
Testrennen #4
Autor: almafi 14.09.2017 - 18:38
Testrennen #3
Autor: almafi 07.09.2017 - 16:38
 
 
Regeländerungen
Von: almafi25.09.17 - 21:26
Autowahl Saison 1
Von: LuckyKnecht25.09.17 - 18:43
Einschreibung F1 2017 | S1
Von: LuckyKnecht25.09.17 - 18:38
Der Chef prognostiziert P...
Von: SilentPain25.09.17 - 13:36
Rennstewardwahl
Von: SilentPain24.09.17 - 23:01
 
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Sonntag 21. 05. 2017
deutschland
Rennbericht Deutschland
von SilentPain

Großer Preis von Deutschland

Who cares about KERS?


Das Heimrennen der Liga im sommerlichen Hockenheim stand am vergangenen Sonntag auf der Agenda der FRL. Bei angenehmen 26 Grad Außentemperatur versteckte sich die Sonne jedoch die meiste Zeit, sodass bei starker Bewölkung immer die Gefahr kleinerer Regenschauer über dem Kurs hing. Besondere Vorzeichen hatte das vorerst letzte Rennen auf deutschem Boden durch den in der Vorwoche erfolgten Wechsel an der Spitze der WM: Weltmeister ShadowOfArmy konnte erstmals in dieser Saison die Spitze erklimmen, welche er von nun an verteidigen musste, um den zweiten Titel für seinen Trophäenschrank zu sichern. Ganz bitter wurde es aber für einen seiner Verfolger: Mercedes-Pilot LuckyKnecht, der zuvor viele Wochen an der Spitze des Tableaus stand und sich nun die Führung zurückerobern wollte, musste bereits während des Trainings mit einer gebrochenen Lenkachse seinen Wagen stehen lassen. Die Mechaniker taten ihr möglichstes, doch das Auto war bis zum Qualifying und auch zum anschließenden Rennen nicht mehr fit zu bekommen, sodass der WM-Dritte dem Treiben von der Boxengasse aus zuschauen musste. Ein frustrierender Rückschlag nach dem Verlust der WM-Führung in der Vorwoche.

Das Qualifying stand ganz im Zeichen der Wettervorhersage für das Rennen, welche leichten Regen etwa zur Rennmitte ansagte. Es bestand also die Möglichkeit, mit einem härteren Reifensatz bis zum Einsetzen des Regens zu fahren und so einen Boxenstopp gegenüber den Konkurrenten auf den weicheren Pneus zu sparen. Davon unbeirrt jedoch setzten die verbliebenen drei Kontrahenten um die WM-Führung, Shadow, DH1806 und DanielTheFreak ihren Kampf um die vorderen Plätze auf den weichsten Reifen, den Supersoft, fort. Und dieses Qualifying hatte wirklich einiges zu bieten! In einer der knappsten Sessions der Ligageschichte trennten die ersten vier Piloten am Ende gerade einmal 0,076 Sekunden. Die beste Runde erwischte dabei Ferrari-Pilot ShadowOfArmy, der sich seine sechste Pole der Saison holte, ganz knapp gefolgt von DH1806 und armend. Der Österreicher schien motiviert, den deutschen Nachbarn hier ihren Heimsieg nicht allzu einfach machen zu wollen. Als Vierter rundete DanielTheFreak im zweiten Renault das knappe Resultat ab. Doch eine sehr interessante Konstellation ergab sich dahinter: Als Fünfter mit weniger als zwei Zehnteln Rückstand qualifizierte sich Haas-Pilot pfeiltastenaiming auf den gelben Softs, die bekanntlich im Rennen den roten Reifen seiner Vorderleute nicht nur durch ihre längere Haltbarkeit überlegen waren. Sein Teamchef Günther Steiner zeigte sich deshalb äußerst optimistisch für das folgende Rennen. Eine Randnotiz wert sollte auch die Performance der beiden Neulinge sein: Fetzi, der nach seinem Auftritt in der vergangenen Woche nun von Force India als neuer Stammfahrer vorgestellt wurde, belegte einen hervorragenden achten Platz. Sein Ligadebüt feierte derweil JonnyM, der in dem 15 Fahrer starken Feld am Ende vorerst auf Platz 14 landete.

In Abwesenheit einiger Stammpiloten wie Captain Slow, Mayor, LemonRacing oder LuckyKnecht war das Feld doch etwas zusammengeschrumpft, doch den verbliebenen Piloten standen mit dem Erlöschen der Startampel 34 äußerst turbulente und spannende Runden bevor, die dafür sorgen sollten dass der Deutschland-GP sich noch einmal mit einem Knall aus dem Rennkalender verabschiedete. Apropos Knall: Während an der Spitze alle Piloten sehr gut vom Fleck kamen und Polesetter Shadow seine Führung vorerst behaupten konnte, kam es im engen Mittelfeld doch noch zu einem Unfall. Shadows Teamkollege Ceasar bekam vor der ersten Kurve einen Schubser von SixShooter, der nicht mit dem frühen Bremsmanöver seines Vordermannes gerechnet hatte, wodurch der Ferrari einen ordentlichen Abflug nach links in die Wand machte. Ein frustrierender Start für ein Heimrennen, in dem man sogleich als Letzter mit einem beschädigten Frontflügel weiterfahren muss.

An der Spitze entfaltete sich sofort ein harter Fight um den ersten Platz zwischen ShadowOfArmy und DH1806, der spätestens nach der Freigabe des DRS in Runde drei seine ganze Hitze entfalten konnte. Der Renault konnte dabei bis zu den ersten Boxenstopps seine Führung halten. Während in Runde fünf die meisten Supersoft-Starter an die Box kamen, blieb eine Dreiergruppe um DH, Shadow und wh15 noch eine Runde länger draußen und kam in Runde sechs zum Stopp, bei dem die Ferrari-Pitcrew mit einem hervorragenden Stopp dafür sorgte, dass der Weltmeister wieder vor seinen Konkurrenten auf die Strecke zurückkehrte und vorerst auf Platz zwei lag. Die Führung hatte unterdessen SilentPain übernommen, der mit dem härtesten Reifen, den Mediums, vom letzten Startplatz aus ins Rennen gegangen war. Er hatte die Startphase und die ersten Runden heil überstanden und hoffte nun auf bald einsetzenden Regen, um seine Strategie zum maximalen Erfolg bringen zu können. Doch wo wir gerade von Strategie reden: Wo war eigentlich der so aussichtsreich platzierte pfeiltastenaiming mit seinen Soft-Reifen hin? Der Start hatte den Verantwortlichen beim amerikanischen Haas-Team schon wieder die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben, als der hinter pfeiltastenaiming gestartete Manor-Pilot wh15 einen Blitzstart erwischte und sich vor der ersten Kurve aggressiv neben den Österreich-Sieger setzte. Um eine Kollision zu vermeiden, war der Haas gezwungen die Lenkung aufzumachen, wodurch er am Kurvenausgang über den Curb rutschte und dabei etwas die Traktion verlor, was ihn zwang kurzzeitig vom Gas zu gehen. Dabei verlor er einige Plätze und fand sich letztlich nur noch auf Rang zehn wieder. Die folgenden Runden hatte der Ex-Weltmeister nun mit einigem Verkehr zu kämpfen und fand sich in Runde fünf direkt hinter dem auf Supersoft gestarteten McLaren-Piloten TeekTiX wieder. TeekTiX hatte mit stark abbauenden Reifen zu kämpfen und fuhr die vorletzte Kurve deshalb sehr konservativ an, wohl mit der Absicht, danach in die Box abzubiegen. Pfeiltastenaiming fuhr dem langsameren Vordermann dort jedoch auf und stellt sich daraufhin quer. Ein Albtraum für die darauf folgenden Bojan und almafi! Der Mercedes fuhr mitten in den auf der Strecke stehenden Haas hinein und drehte sich ebenfalls und auch almafi fuhr sich den Frontflügel kaputt. Zum Glück für alle Beteiligten war die Boxengasse nicht weit, und so bogen almafi und Bojan direkt in die Box ein, um ihre lädierten Flügel reparieren zu lassen und ihre Strategie umzustellen. Pfeiltastenaiming hatte unterdessen „nur“ einen leichten Frontflügelschaden erlitten und entschied sich, das Rennen vorerst ohne Boxenstopp fortzusetzen. Als er jedoch in der Folgerunde beim Anbremsen auf die Haarnadelkurve dem nun vor ihm liegenden Neuling JonnyM auffuhr und sich den Flügel weiter beschädigte, sah auch er die Sinnlosigkeit seines Unterfangens ein und bog in die Box ab. Er kam als 14. und damit Vorletzter zurück auf die Strecke. An der Boxenmauer schüttelte man nur ungläubig die Köpfe, nachdem der Ex-Weltmeister einmal mehr einer fast schon beispiellosen Pechsträhne, die seit Beginn der ersten 16er Saison anhält, zum Opfer fiel.

Nach den ersten Boxenstopps lieferten sich DH1806 und ShadowOfArmy einen grandiosen Kampf um den zweiten Platz, der mit mehreren Rad-an-Rad-Duellen und gegenseitigen Überholmanövern ein Leckerbissen für jeden Formel 1-Fan darstellte. Währenddessen schlossen sie langsam auf den Führenden Red Bull von SilentPain auf, der dank seiner Strategie immer noch an der Spitze lag. Doch nun wurde es unfreiwillig spannend. Ferrari-Pilot Ceasar, der nach seinem Startcrash ohnehin am Ende des Feldes lag, sah keinen weiteren Sinn darin das rennen fortzuführen und stellte seinen Wagen regelkonform in der Box ab. Trotzdem entschied die Rennleitung sich, das Safety Car auf die Strecke zu schicken und somit dem Racing vorerst ein Ende zu bereiten. Da der Führende SilentPain als einziger Pilot noch eine Deltazeit hatte, sammelten sich schnell alle verbliebenen Piloten hinter dem Führenden, bevor das eigentliche Safety Car die Pace übernahm. Unterdessen hatte die Wolkendecke sich stark zugezogen und alle Piloten erwarteten den Regen. Vorerst jedoch traute sich keiner an die Box zu fahren. Doch als noch hinter dem Safety Car plötzlich der Regen einsetzte, bog das Feld in Runde 13 geschlossen in die Box ab, um sich Intermediates zu holen. Der Verlierer dabei war eindeutig der bis dato führende Red Bull, der viele Konkurrenten in der Box vorbei lassen musste und danach trotz einwandfreier Strategie nur als Siebter wieder auf die Strecke fahren konnte.

Beim Restart in Runde 16 führte somit DH1806 vor ShadowOfArmy und TeekTiX. Der McLaren-Pilot hatte gut vom SC profitiert und wurde so nach vorne gespült. Doch für den Weltmeister im Ferrari war das Rennen noch hinter dem SC vorbei, er flog aus der Lobby und konnte in der Folge nicht mehr connecten, wodurch sein Auto von der KI übernommen wurde und im weiteren Rennverlauf ans Ende des Feldes zurückfiel. Im Regen passierte erstmal weiter nicht viel, da alle Piloten darauf bedacht waren das Auto bei diesen Bedingungen auf der Strecke zu halten. DH1806 konnte seine Führung vor TeekTiX und armend behaupten, bis in Runde 20 plötzlich ganz unvermittelt das SC ein weiteres Mal auf die Strecke kam. Sofort nutzten fast alle Piloten die Gelegenheit und wechselten auf Trockenreifen, vorrangig den gelben Soft, während TeekTiX, SilentPain und pfeiltastenaiming vorerst auf Intermediates draußen blieben. Pfeiltastenaiming fuhr dann jedoch eine Runde später ebenfalls an die Box, während die beiden Führenden weiter draußen blieben. Als sich in Runde 22 aber abzeichnete, dass die Strecke doch schon wieder geeignet war für die Slicks, mussten TeekTiX und SilentPain ihren Fehler anerkennen und fuhren ebenfalls an die Box. Da sich das gesamte Feld schon wieder hinter ihnen gesammelt hatte, hätten sie normalerweise bis auf die letzten Positionen zurückfallen müssen, doch es kam ganz anders. Das Safety Car bremste auf der Start-Ziel-Geraden plötzlich ab und wollte die folgenden Piloten vorbeilassen, was natürlich völlig absurd war. DH1806 als neuer vermeintlicher Führender zögerte jedoch, das SC zu überholen, da er einen möglichen SC-Bug witterte, der zur Disqualifikation führen könnte. Dementsprechend blieben auch alle anderen Fahrer hinter ihm und schlichen über die Ziellinie, bevor DH sich entschloss doch am Sc vorbeizufahren. In der Zwischenzeit aber konnten einige Fahrer, die noch an die Box gekommen waren, ihre Stopps absolvieren und kamen aufgrund des geringen Tempos des Feldes noch vor ihren ursprünglichen Positionen wieder auf die Strecke. An der Spitze dieser Profiteure standen TeekTiX und SilentPain, die wieder auf den Positionen Eins und Zwei auf die Strecke zurückfahren konnten.

Viele Fahrer waren hörbar aufgebracht ob des vermeintlichen „Fehlers“ des Renault-Piloten hinter dem SC. Letztlich kann man hier jedoch vermutlich dem Spiel die Hauptschuld geben. Die beiden Führenden jedoch nahmen das Geschenk dankbar an, und so führte TeekTiX beim Restart weiter das Feld vor SilentPain und DH1806 an. Der McLaren-Pilot hatte jedoch im Gegensatz zu seinen Verfolgern, die auf den gelben Softs unterwegs waren, den härteren Medium-Reifen aufziehen lassen und hatte somit die scheinbar schlechteste Ausgangslage. Dies sollte sich auch schnell bestätigen als SilentPain direkt nach dem Restart den besseren Exit aus Kurve drei nutzte und mit Windschatten neben den McLaren zog, um sich dann vor der Haarnadel vorbeizubremsen. Ein wahrscheinlich rennentscheidendes Manöver, da DH1806 nun den Rest der Runde noch hinter dem McLaren festhing. Während SilentPain vorne direkt seinen Reifenvorteil in den kurvigen Sektoren zwei und drei ausspielen konnte, musste der Renault feststellen, dass man dort nur sehr schlecht bis gar nicht überholen kann. Erst auf der Start-Ziel-Geraden konnte er schließlich an TeekTiX vorbeigehen, hatte bis dahin aber schon knapp zweieinhalb Sekunden auf den Red Bull-Piloten verloren.

Während SilentPain an der Spitze konstante Runden fuhr, um seinen Vorsprung bis zum Rennende zu managen, war dahinter der Kampf um die Podestplätze noch in vollem Gange. Während TeekTiX auch aufgrund seines Reifennachteils immer weiter durchgereicht wurde, folgten armend und wh15 dem Renault und blieben in Lauerstellung. Williams-Pilot armend wollte dem scheinbar schnelleren Manor noch die Chance auf den zweiten Platz geben und ließ wh vorbei, der nun die Jagd auf DH1806 eröffnete. In der letzten Runde war es schließlich soweit: Mit Hilfe von DRS und Windschatten konnte wh15 noch deutlich vor der Haarnadelkurve an dem Renault vorbeigehen und sich den zweiten Platz erobern. Jubelschreie waren aus der Box des Manor-Teams zu hören, während sich die Autos durch die letzten Kurven quälten. Zum ersten Mal seit dem Saisonauftakt in Australien sah jedoch heute SilentPain als Erster die Zielflagge, während seine Mechaniker ihm von der Boxenmauer aus zujubelten. Er hatte zu Beginn mit der richtigen Strategie viel gutgemacht, dann jedoch in der zweiten SC-Phase falsch gepokert und dank des SC-Bugs trotzdem die Chance auf den Sieg bekommen, die er eiskalt ausnutzen konnte. Sein zweiter Saisonsieg war sein insgesamt erst dritter in der FRL. Zweiter wurde wh15, für den dieses Ergebnis nach dem turbulenten Rennen auch fast einem Sieg gleichkam. Zum zweiten Mal in Folge konnte er die 18 Punkte abstauben und sein starkes Ergebnis aus Ungarn bestätigen. Unglücklicher Dritter wurde DH1806, der sich lange als Sieger wähnte und nur durch das Unglück mit dem SC seine Führung verlor. Er durfte sich aber dank Shadows DNF und Luckys DNS mit der WM-Führung trösten, die der junge Deutsche nun erstmals in seiner FRL Karriere übernehmen konnte. Er führt mit nun 145 Punkten vor Weltmeister ShadowOfArmy, der mit seiner Nullnummer bei 142 stehen bleibt. Damit haben wir nun nach dem Führungswechsel in Ungarn erneut einen neuen Führenden, die Spannung baut sich mit jedem Rennen weiter auf und ist nahezu greifbar. Eines steht jetzt schon fest: Wir erleben einen deutlich spannenderen WM-Kampf als in der vergangenen Saison!

In der Konstrukteurswertung dagegen war es ein weniger spannender Tag. Renault konnte sich weiter von Verfolger Mercedes absetzen, es steht momentan 272:226 für die Franzosen. Trotzdem hatte man sich mehr von Rennen versprochen, vor allem nachdem DH1806 in aussichtsreicher Position im Kampf um den Sieg lag. Die Positionen drei und sieben waren daher für das französische Team eher eine Enttäuschung nach der zwischenzeitlichen guten Ausgangslage. Trotzdem blickt man entspannt in die zweite Saisonhälfte. Mit der Führung in beiden WM-Wertungen ist Renault nun das Team, dass es zu schlagen gilt, was vor der Saison in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten war. Beide Piloten haben eine gewisse Konstanz entwickelt, die ihnen in der Vorsaison noch abhanden war.

Bei Konkurrent Mercedes wurde es nach dem Rennen fast schon versöhnlich, als Bojan sich bei seinen Mechanikern für die geleistete Arbeit bedankte. Nach LuckyKnechts unglücklichem Vorfall, der ihn zum pausieren zwang, und dem frühen Unfall mit pfeiltastenaiming konnte man mit dem letztlich erreichten fünften Platz schon zufrieden sein. Trotzdem hofft man natürlich auf eine baldige Rückkehr des WM-Dritten LuckyKnecht, damit den Deutschen nicht in der zweiten Saisonhälfte in beiden WM-Wertungen die Felle davonschwimmen.

Bei Haas regierte nach dem Rennen der Hass. Der Hass auf die eigene Pechsträhne und letztlich unglückliche Strategiefehler. Nach der grandiosen Ausgangslage im Qualifying sprang für pfeiltastenaiming am Ende nur ein achter Platz heraus, eindeutig zu wenig für die vor dem Start gehegten Ambitionen der Amerikaner. In Abwesenheit von Teamkollege waLTer war es einmal mehr ein gebrauchter Tag für den zweimaligen Weltmeister, der aber durchaus noch in Schlagdistanz zur Spitze liegt. Wenn er in der WM noch ein Wörtchen Mitreden möchte, muss er sich in den kommenden Rennen schnell steigern, dann könnte sich das Blatt noch zum guten wenden.

Red Bull und besonders SilentPain dürften wohl zu den Gewinnern dieses Grand Prix zählen, auch wenn die 25 Punkte am Ende durchaus glücklich zustande kamen. Der Sieger gab sich trotzdem selbstbewusst: „Ich habe die letzten zehn Runden alles geben müssen um DH1806 nicht mehr rankommen zu lassen, aber es hat funktioniert. Wir mögen zwar glücklich nach vorne gekommen sein, aber wir haben durchaus die Pace um dort mitzuhalten. Das stimmt mich optimistisch für die nächsten Rennen.“ In Abwesenheit von Teamkollege Mayor sammelte der nun zweimalige Saisonsieger wichtige Punkte für das Team, das nun gegen Haas und Ferrari um Platz drei bei den Konstrukteuren kämpft. Doch auch in der Fahrerwertung möchte man sich wieder höher orientieren. Nachdem SilentPain zuletzt vier Mal in Folge punktlos blieb, konnte er nun auch für sich persönlich wieder einen Aufwärtstrend einleiten, nachdem Mayor in den vergangenen Rennen stets solide Punkte sammeln konnte. Das zwischenzeitliche Tief des österreichischen Teams scheint auf jeden Fall vorbei zu sein.

Bei der Scuderia Ferrari lief dagegen an diesem Wochenende gar nichts zusammen, nach Ceasars Startunfall und seiner Rennaufgabe musste auch der Weltmeister mit Verbindungsproblemen aufgeben. Nachdem er in den vergangenen Rennen an die Spitze des Tableaus zurückkehren konnte ist dies nun wieder ein erster Rückschlag. Am kommenden Sonntag in Belgien gilt es dann vor dem Heimrennen vor den Tifosi in Monza noch einmal Selbstvertrauen zu tanken und sich die WM-Führung zurückzuholen.

Ein solides Wochenende war es auch wieder für das britische Williams-Team. Während Teamkollege Captain Slow sich die Sonne auf den Bauch scheinen ließ, konnte armend mit Platz vier erneut wichtige Punkte sammeln und sich in der oberen Hälfte der Fahrer-WM festsetzen. Zwar scheint es für ihn nicht ganz so gut zu laufen wie in der vergangenen Saison, doch sollte er die aktuelle Leistung fortführen können, ist eine Platzierung in den Top5 der Abschlusstabelle in Reichweite.

Für ein weiteres britisches Team lief es auch sehr gut: Manor-Pilot wh15 konnte mit seinem dritten Podestplatz der Saison wieder ordentlich punkten und sich in der Fahrerwertung weiter verbessern. Entscheidend für ihn wird sein, auch zukünftig konstant gute Ergebnisse zu zeigen, wenn er sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren will. Teamkollege LemonRacing wird dagegen hoffentlich sein Comeback in Spa feiern, um Manor in den Konstrukteurstabelle endlich an Williams vorbei zu schieben.

Guter Dinge war man bei Force India ebenfalls. Mit Platz sechs konnte almafi nach einem nicht optimalen Rennen noch gute Punkte mitnehmen. Sein neuer Teamkollege Fetzi blieb dagegen zwar punktlos auf einem unglücklichen elften Platz, konnte aber weiter Erfahrungen sammeln und weiter an das Team herangeführt werden. Die restliche Saison wird man sicher nutzen wollen, um den Neuzugang weiter zu entwickeln und vielleicht das ein oder andere gute Ergebnis einzufahren. Das Potenzial dafür ist vor allem beim zweimaligen Vizeweltmeister almafi bekanntlich vorhanden.

Das dritte britische Team im Bunde, McLaren, konnte mit der letztendlichen Punkteausbeute alles andere als zufrieden sein. TeekTiX fiel der falschen Reifenwahl am Ende zum Opfer, nachdem man zwischenzeitlich immer in Reichweite der Podestplätze gelegen hatte und sogar geführt hatte. Am Ende fiel er jedoch weit zurück und wurde sogar nur Neunter. Ein ernüchterndes Ergebnis in Anbetracht der Möglichkeiten. Erfreulich war dagegen die Premiere von JonnyM als zweitem McLaren-Piloten, der mit Platz zehn sofort ein gelungenes Debüt feiern konnte. Für die Briten aus Woking geht es nun darum, die beiden Fahrer zu konstant guten Ergebnissen aufzubauen. Besonders JonnyM dürfte in seiner ersten Saison noch einiges an Lehrgeld bezahlen, bevor er sich konstant an der Spitze bewegen kann.

Ein grausames Rennen war es für die Scuderia Toro Rosso. Nachdem SixShooter zuvor fünf Mal in Folge in die Punkte fahren konnte, war es für beide Piloten dieses Mal ein gebrauchter Tag. Sowohl SixShooter als auch Teamkollege Trespo schieden vorzeitig aus und mussten sich den Rest des Rennens aus der Box ansehen. Nach den zuvor konstant starken Ergebnissen wurde es aber schnell als normal abgehakt, dass auch mal ein schlechter Tag dazwischen kommt. Man geht trotzdem weiter motiviert in die kommenden Rennen, in denen es noch viele Möglichkeiten gibt, das Punktekonto aufzustocken.

Wir danken allen Teilnehmern, gratulieren dem Sieger und freuen uns auf das nächste Rennen in Spa!



Hier findet ihr die Ergebnisse als Screenshot:
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Hier findet ihr den aktuellen WM-Stand:
>HIER<

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Donnerstag 18. 05. 2017
deutschland
Runde #12 Deutschland
von SilentPain

Großer Preis von Deutschland

Heimspiel! Das Heimrennen eines Großteils der Ligafahrer bekommt in dieser Saison eine noch etwas größere Bedeutung, da der Deutschland-GP auch im Jahr 2017 leider wieder nicht ausgetragen wird. Natürlich möchte jeder deutsche Pilot daher die Chance nutzen und beim vorerst letzten Ligarennen in Hockenheim eine gute Figur abgeben. Nachdem Weltmeister Shadow in Ungarn die schwachen Ergebnisse der Konkurrenz perfekt auszunutzen wusste und die WM-Führung übernahm, wird er nun vom Jäger zum Gejagten. Seine Jäger sind dabei vor allem die beiden Renault und der ehemalige Führende LuckyKnecht, für den die Rolle fast schon wieder ungewohnt ist, thronte er doch seit dem dritten Saisonrennen an der Spitze des Tableaus. Dass er die notwendige Pace hat, das hat auch der derzeitige WM-Fünfte pfeiltastenaiming bereits bewiesen, doch um zur Spitzengruppe aufzuschließen, benötigt er sehr bald einige gute und vor allem konstante Ergebnisse. Warum also nicht hier in Deutschland anfangen? Glaubt man aber dem Rennergebnis der vergangenen Saison, als Shadow und Fabi den Rest des Feldes um knapp 45 Sekunden distanzierten, dann dürfte der Ferrari-Pilot unter normalen Umständen hier fast konkurrenzlos sein. Die Konkurrenz muss zweifelsohne bessere Arbeit liefern als beim letzten Rennen am Hockenheimring.

Wer diese Strecke und ihre Eigenheiten bisher am besten meistern konnte, seht ihr im Rückblick:

F1 2015 Saison 2

Pole Position: almafi
Sieger: waLTer
Schnellste Rennrunde: #28 WBE (1:14,895)

F1 2016 Saison 1
Pole Position: Marek
Sieger: ShadowOfArmy
Schnellste Rennrunde:nevermind (1:17,121)

Zusammenfassung:
- Sonntag 21.05.17
- Lobbystart: 20:45 Uhr
- Qualistart: 21:00 Uhr
- Strecke: Hockenheimring, Deutschland


Weitere Termine findet ihr hier im Rennkalender!

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und wünschen euch viel Spaß und Erfolg :)
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Sonntag 14. 05. 2017
ungarn
Rennbericht Ungarn
von SilentPain

Großer Preis von Ungarn

Rennbericht ohne Teamfazit ist wie Cola Zero: Sieht genauso aus, schmeckt aber irgendwie nicht so gut.

Am vergangenen Sonntag fand die Liga sich zum elften Saisonrennen am ungarischen Hungaroring ein. Der Start in die zweite Saisonhälfte sollte auf jeden Fall allen in Erinnerung bleiben, wenn auch auf unterschiedlichste Art und Weise. Mit einem kleinen Paukenschlag zu Beginn der „Rückrunde“ konnte Force India aufwarten, die mit Fetzi einen neuen Piloten präsentieren konnten, der das zweite Cockpit neben almafi besetzen darf. Und im ungarischen Hochsommer bekam er auch sofort seine erste Chance zur Bewährung. Die Sommerhitze in Ungarn ließ die Fahrer und ihre Mechaniker schwitzen, sodass neben einem optimalen Setup auch die Kühlung von Mann und Material weit oben auf der Agenda stand. Der WM-Kampf ging, ebenso wie das Wetter, in die heiße Phase und der WM-Führende LuckyKnecht hatte erneut die Mission, seine Verfolger in Person der beiden Renault-Piloten sowie Weltmeister ShadowOfArmy hinter sich zu halten.

Auf dem engen Hungaroring ist Überholen abgesehen vom ersten Sektor fast unmöglich, daher kam der Startposition im Qualifying eine besondere Bedeutung zu. Die meisten Top-Piloten verzichteten daher auch auf große taktische Spielchen und versuchten sich kompromisslos auf der weichsten verfügbaren Mischung, dem Supersoft. Und hier konnten sich die schnellsten auch wieder auszeichnen: ShadowOfArmy und pfeiltastenaiming, seit jeher als die beiden schnellsten Piloten auf eine Runde bekannt, sicherten sich die Positionen Eins und Zwei. Platz drei sicherte sich Manor-Pilot wh15, der sich neben dem Kurs in Baku anscheinend auch hier in Ungarn sehr wohl fühlt. Der amtierende Weltmeister Shadow hielt nun jedoch alle Trümpfe in der Hand was die WM-Führung anging, denn seine Konkurrenten patzten allesamt oder versuchten sich an anderen Strategien. Der bisherige WM-Zweite DH1806 qualifizierte sich als Vierter noch halbwegs in Schlagdistanz zum Ferrari, während sein Teamkollege DanielTheFreak lediglich Elfter wurde. Mercedes-Pilot LuckyKnecht wurde sogar lediglich 13. und ging somit zwar mit frischen Reifen, aber mit einer deutlich schlechteren Ausgangslage als der Weltmeister in den Kampf um die WM-Führung. Um hier noch entscheidenden Boden gutzumachen, bedurfte es also einer sauberen Fahrt und einer perfekten Strategie.

Rennstart, an und für sich immer ein kritischer Moment, doch in Ungarn-Rennen der FRL ging es bisher am Start nie unfallfrei zu, was den Start hier nochmal wichtiger erscheinen lässt als auf anderen Strecken. Achtung Spoiler: Auch dieses Mal blieben einige Karbonteile nicht an ihren Bestimmungsplätzen. Während Shadow seine Spitzenposition vor pfeiltastenaiming und wh15 verteidigen konnte, wurde weiter hinten im Feld nicht so schonend miteinander umgegangen. Alles begann mit einem Mercedes und einem Ferrari, allerdings ging es hier nicht zwischen Lucky und Shadow um die Führung. Bojan berührte in der Anbremszone der ersten Kurve Ceasar, woraufhin sich sein Auto querstellte und den Weg für den innen fahrenden Force India von Neuling Fetzi versperrte. Dieser kam dadurch von der Strecke ab und fiel ans Ende des Feldes zurück. Durch den fehlenden Force India war nun dahinter die Lücke offen für Mayor, der seinen Tempoüberschuss nutzte um innen an Lucky vorbei zu fahren. Der WM-Leader war jedoch darauf bedacht, dem links von ihm fahrenden SilentPain genug Platz zu lassen und war etwas überrascht vom Auftauchen des zweiten Red Bull zu seiner Rechten. Er berührte Mayor und wurde dadurch etwas nach links getrieben, ging leicht vom Gas um das Auto abzufangen und berührte dadurch wiederum das rechte Hinterrad von SilentPain. Diese letzte Berührung im Red Bull-Sandwich sendete den zweimaligen Saisonsieger in einen für ihn unkontrollierbaren Dreher. Dabei sammelte er zuerst den rechts von ihm kommenden LemonRacing auf, wodurch die beiden Fahrzeuge dann nach links geschleudert wurden, wo der ohnehin schon vom Pech verfolgte Fetzi nicht mehr ausweichen konnte und ebenfalls in die beiden Autos raste. Alle drei Piloten konnten nach diesem fatalen Crash zwar ihre Fahrt fortsetzen, doch nach der ersten Runde bekamen ihre Boxencrews bereits einiges zu tun, da bei allen Beteiligten der beschädigte Frontflügel ausgewechselt werden musste. Für den Debütanten Fetzi war es dabei besonders bitter, direkt bei seinem ersten Rennen so unglücklich in einen Unfall verwickelt zu sein. Doch auch für die anderen beiden Fahrer war das Rennen gelaufen, lediglich ein Safety Car konnte nun noch helfen, den Anschluss wieder herzustellen. Lucky sah dabei seine WM-Führung besonders gefährdet, da gleichzeitig Shadow an der Spitze unbeirrt einem weiteren Sieg entgegenfuhr.

Nach den ersten Boxenstopps zeigte sich an der Spitze ein unverändertes Bild. Shadow, der mit den Supersoft sogar bis Runde neun fahren konnte, während seine Konkurrenten teilweise drei Runden eher stoppten, konnte sich absetzen und einige Sekunden Vorsprung herausfahren, während dahinter pfeiltastenaiming, DH1806 und wh15 um die Podestplätze kämpften.

In Runde 24 wurden jedoch sämtliche vorher besprochenen Taktiken über Bord geworfen nachdem DanielTheFreak nach einem katastrophalen Rennen mit mehreren Drehern und Fahrfehlern sein Auto in der Wand parkte und damit eine Safety Car-Phase auslöste. Wer nun noch einen frischen Satz Supersoft hatte, ging in die Box um sich diesen aufziehen zu lassen, während alle anderen entweder draußen blieben oder noch einmal auf frische Softs wechselten. Die komfortable Führung von Shadow war auf jeden Fall dahin, sodass er beim Restart wieder in den Rückspiegel schauen musste, in dem sich pfeiltastenaiming und wh15 blicken ließen. Doch das kümmerte den Weltmeister wenig, der nach einem perfekten Restart schnell wieder eine kleine Lücke zu seinen Verfolgern herausfahren konnte, während pfeiltastenaiming sich in den letzten Runden mit allen Mitteln gegen wh15 verteidigen musste. Dahinter lauerte bereits Bojan, dem das SC wohl am meisten in die Karten gespielt hatte. Er konnte mit frischen Supersofts schnell den vierten Platz erobern und blieb den beiden Streithähnen vor ihm auf den Fersen, immer in Erwartung eines Fehlers der Konkurrenten.

Keinen Fehler machte auf jeden Fall der Ferrari an der Spitze des Feldes, denn ShadowOfArmy holte sich in souveräner Manier mit einer fehlerfreien Fahrt den vierten Saisonsieg. Es war das zweite Mal nach F1 2014, dass er sich auf dieser Strecke den obersten Podestplatz sichern konnte. Nebenbei war es der 27. Sieg seiner FRL-Karriere, eine beeindruckende Zahl, die bisher nur von Rekordchampion waLTer mit 43 Siegen getoppt wird. Dessen Teamkollege pfeiltastenaiming überquerte in Ungarn zwar als Zweiter die Ziellinie, musste aber einmal mehr seinen Zeitstrafen Tribut zollen und fiel noch auf den fünften Platz zurück. Davon profitierte Manor-Pilot wh15, der mit Platz zwei sein bisher bestes Ergebnis in der FRL einfahren konnte. Bojan rundete als Dritter mit seinem siebten Podestplatz die Top3 ab. Durch den siebten Platz von DH1806 und die leer ausgehenden LuckyKnecht und DanielTheFreak war es dann zum Start der zweiten Saisonhälfte soweit: Erstmals seit dem Saisonauftakt in Australien steht LuckyKnecht nicht mehr an der Spitze der Fahrer-WM, welche nun vom amtierenden Weltmeister Shadow angeführt wird, der nach einem schwachen Saisonstart in den letzten Rennen das Ruder wieder an sich gerissen hat. Er führt nun mit 142 Punkten vor Lucky (136) und DH1806 (130). In der Teamwertung bleibt Renault trotz des bisher schlechtesten Teamergebnisses der Saison klar auf Platz Eins. Mit 251 Punkten hat man noch etwas Luft zu Mercedes, die mit 216 Punkten aber noch deutlich vor Haas stehen. Die Amerikaner stehen mit derzeit 149 fast schon abgeschlagen auf Rang drei der Tabelle. Was die Teamwertung jedoch derzeit nicht an Spannung verspricht, das hat die Fahrerwertung umso mehr zu bieten. Die zweite Saisonhälfte wird noch einen spannenden Kampf um die Krone bieten, an dessen Ende entweder die Titelverteidigung des Champions oder gar die Krönung eines ganz neuen Weltmeisters stehen wird. Wir bleiben gespannt.



Hier findet ihr die Ergebnisse als Screenshot:
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Hier findet ihr den aktuellen WM-Stand:
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Mittwoch 10. 05. 2017
ungarn
Runde #11 Ungarn
von SilentPain

Großer Preis von Ungarn

Nach dem Schlagabtausch auf der britischen Hauptinsel geht es nun Richtung Südosten nach Ungarn auf den kurvigen Hungaroring in der nähe von Budapest. Hier haben sich in der Vergangenheit schon einige heiße Duelle abgespielt und wir hoffen, dass das kommende Rennen dem in nichts nachsteht. Unvergessen beispielsweise die mobile Streckenblockade von almafi, der rundenlang auf schlechteren Reifen die hinter ihm fahrenden Autos in Schach hielt und so 2014 dort 5. wurde. Überholen wird auf dieser engen Strecke das größte Problem werden.

WM-Leader LuckyKnecht konnte sich zuletzt wieder etwas Luft im Kampf um die WM-Führung verschaffen, bevor nun am Hungaroring die zweite Saisonhälfte startet. Der Kampf mit den beiden Renault-Piloten und Weltmeister ShadowOfArmy dürfte auch an diesem Wochenende wieder im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Insbesondere die Franzosen scheinen motiviert, dem Mercedes-Piloten sehr bald die Führung streitig zu machen. Geheimfavorit bleibt jedoch der aktuelle Weltmeister: Wenn er seine Pace perfekt auf die Strecke bringt, ist er fast überall nahezu unschlagbar. Weiter hinten gehts auch noch um viele Punkte, doch ein Mann der Stunde dürfte alles geben, um auch dieses Mal weiter zu punkten: SixShooter will zum fünften Mal hintereinander in die Punkteränge und mit einer ähnlich konstanten Performance wie in den vergangenen Rennen sollte dies durchaus möglich sein. Wir sind gespannt, was uns am Hungaroring erwartet!

Wer diese Strecke und ihre Eigenheiten bisher am besten meistern konnte, seht ihr im Rückblick:

F1 2015 Saison 2

Pole Position: waLTer
Sieger: waLTer
Schnellste Rennrunde: armend (1:21,086)

F1 2016 Saison 1
Pole Position: ShadowOfArmy
Sieger: Fabi
Schnellste Rennrunde:armend (1:21,464)

Zusammenfassung:
- Sonntag 14.05.17
- Lobbystart: 20:45 Uhr
- Qualistart: 21:00 Uhr
- Strecke: Hungaroring, Ungarn


Weitere Termine findet ihr hier im Rennkalender!

Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen und wünsche euch viel Spaß und Erfolg :)
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Sonntag 07. 05. 2017
england
Rennbericht Großbritannien
von SilentPain

Großer Preis von Großbritannien

Dieser Rennbericht wird gesponsert von Rockstar Energy

Das vergangene Wochenende sah die Saisonhalbzeit der Liga im britischen Silverstone. Die Vorzeichen für ein spannendes Rennen waren durchaus gegeben, schließlich war es an der Spitze der Fahrer-WM so eng wie noch nie zuvor in der Saison. Mit mageren drei Punkten Vorsprung auf DH1806 ging der Führende LuckyKnecht in das zehnte Rennen der Saison, das bei starker Bewölkung stets die Gefahr des berüchtigten englischen Regenwetters über sich trug.

Das Qualifying stand besonders im Fokus, da das Streckenlayout in Silverstone doch einige spannende Konstellationen in der Strategie ermöglichte. Während die Spitze in der Zeitenjagd auf den weichsten verfügbaren Reifen, den Soft, setzte, was eine Zwei-Stopp-Strategie zwingend notwendig machte, suchten einige Fahrer die entgegengesetzte Ein-Stopp-Strategie, indem sie sich mit den härteren Mediums für die Startaufstellung qualifizierten oder von außerhalb der Top10 mit härteren Reifen starteten. Die Ein-Stopp-Strategie erschien auf dieser Strecke als besonders lohnenswert, da ein normaler Boxenstopp aufgrund der langen Boxeneinfahrt und des geringen Tempos von maximal 60 km/h mindestens 36 Sekunden dauerte. Es würde also darauf ankommen, mit einem reifenschonenden, aber trotzdem schnellen Fahrstil eine mögliche Lücke zu schnelleren Verfolgern zu managen. Unbeeindruckt davon zeigte sich jedoch Weltmeister ShadowOfArmy, der sich bereits zum vierten Mal in dieser Saison die Pole Position sicherte. Der Ferrari-Pilot schien motiviert, die Lücke auf die Spitze in der WM-Tabelle weiter zu schließen. Sein bestes Qualifyingergebnis der Saison fuhr Rekordweltmeister waLTer ein, der sich knapp dahinter auf Platz zwei qualifizieren konnte und damit nach einer bisher erneut durchwachsenen Saison wieder aufhorchen lies, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Teamkollege pfeiltastenaiming sicherte sich Platz drei und so musste sich der Ferrari seine Rückspiegel von den beiden Haas füllen lassen, die scheinbar einiges vorhatten auf der altehrwürdigen Strecke. Während waLTer hier bereits schon einmal ganz oben auf dem Treppchen stehen konnte, war pfeiltastenaiming bisher noch sieglos auf britischem Boden. Ein Umstand, den der motivierte Ex-Weltmeister gerne ändern wollte. Der Kampf um die WM-Führung wurde dieses mal etwas überraschend jedoch nicht an der Spitze der Startaufstellung geführt. Leader LuckyKnecht qualifizierte sich lediglich auf Position elf, seine Verfolger in Person der beiden Renault-Piloten DanielTheFreak und DH1806 sahen mit den Plätzen zehn und 15 jedoch nicht besser aus. Sie alle hofften, mit Hilfe einer Ein-Stopp-Strategie die nötigen Punkte einfahren zu können.

Die ersten Kurven sind bei jedem Rennen für einiges an Drama gut, und besonders Silverstone hat in der Vergangenheit dort keine Ausnahme gemacht. Daher war für alle Piloten nicht die höchste Priorität, bereits am Start Plätze gut zu machen, sondern heile durch zu kommen. Das Erlöschen der Ampel sah den Polesetter Shadow seine Führung vorerst vor den beiden Haas verteidigen, während dahinter eine kleine Liebesgeschichte ihren Lauf nahm. Ausgangs Kurve drei versuchte almafi im Force India, der sich auf einem guten vierten Platz qualifiziert hatte, die Ideallinie auszufahren und übersah dabei den neben ihm fahrenden SilentPain, der durch die folgende Berührung von der Strecke abkam und bis auf Platz 13 zurückfiel. Glücklicherweise kam es hier nicht einmal zu Blechschäden und der Vorfall blieb der einzige in einer ansonsten sehr disziplinierten Startphase des Rennens.

An der Spitze konnte Shadow sich direkt absetzen und nutzte damit die Situation aus, dass sein Verfolger waLTer Probleme hatte sich gegen seine Hintermänner zu verteidigen und damit viel Zeit einbüßte. Als er schließlich ausgangs von Becketts in Runde zwei das Auto verlor und kurz aufs Gras kam, war es an pfeiltastenaiming und almafi, die Verfolgung des Führenden zu übernehmen. Derweil kam es in Runde drei zum ersten folgenschweren Unfall des Rennens, als LemonRacing sich eingangs der drittletzten Kurve stark verbremste und nach einer Berührung mit dem Hinterrad von Mayor quer auf der Strecke stand. Der nachfolgende DH1806 konnte dem Manor nicht mehr ausweichen und kollidierte frontal mit dem havarierten Auto, wodurch der Renault sich einen Frontflügelschaden einfing. Für LemonRacing kam es jedoch noch schlimmer, der Aufprall zerstörte sein Auto und beendete damit sein Rennen.

Runde fünf sah schließlich die ersten Boxenstopps der Soft-Starter, bei denen almafi, waLTer und wh15 den Anfang machten, während Shadow und pfeiltastenaiming ihre Lücke an der Spitze nutzten und noch weiter fuhren. Eine Runde später kamen sie jedoch ebenfalls an die Box und machten den Wechsel auf den weißen Medium-Reifen. Das überlies den Medium- bzw. Hart-Startern die Spitze, sodass Bojan und Mayor sich nun im Kampf um die zwischenzeitliche Führung sahen. Schließlich waren die auf hart gestarteten LuckyKnecht und armend als einzige Piloten noch nicht in der Box gewesen und hatten den bereits einmal gestoppten Shadow im Sandwich, als in Runde 14 plötzlich das Safety Car auf den Plan trat. Auslöser war Captain Slow, der regelkonform an die Box fuhr um sein bis dahin unglückliches Rennen zu beenden, damit jedoch leider die SC-Phase nicht verhindern konnte. Die SC-Phase kam für die beiden Hart-Starter zum perfekten Zeitpunkt, und da die Verfolger ebenfalls zu einem weiteren Stopp an die Box kamen, führte LuckyKnecht nun quasi aus dem nichts das Rennen vor Shadow und armend an. Während der Mercedes jedoch für die letzten Runden genau wie armend noch auf den Medium wechselte, mussten die Verfolger sich noch mit dem harten Reifen auseinander setzen. Die Vorzeichen für den WM-Führenden waren damit alles andere als schlecht, um seinen Vorsprung an der Spitze der WM noch zu vergrößern.

Nach dem Restart ging es an der Spitze hart zur Sache, während Spitzenreiter Lucky trotz besserer Reifen Mühe hatte, den schnellen Weltmeister hinter sich zu halten, konnten pfeiltastenaiming und SilentPain den dahinter liegenden armend überholen und die Verfolgung des Spitzenduos aufnehmen. Der Red Bull konnte schließlich nach einer Berührung auch den Haas-Piloten überholen und sich auf Rang drei schieben, bevor es in Runde 21 zu einem folgenschweren Crash kam. Der Zweikampf von LuckyKnecht und Shadow führte dazu, dass der drittplatzierte SilentPain mit großen Überschuss aus Copse heraus attackierte und versuchte mit einem aggressiven Manöver beide Kontrahenten gleichzeitig zu überholen. Lucky hielt eingangs Maggotts jedoch dagegen, sodass der Red Bull auf der äußeren Bahn auf den Rasen kam und die folgenden Kurven mit wenig Grip zu kämpfen hatte. Nachdem er deshalb einige Plätze verloren hatte, fuhr er in der Zufahrt zur langen Geraden auf die Ideallinie zurück und übersah den dort mit Überschuss ankommenden almafi. Der Force India-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und berührte SilentPain seitlich, sodass beide Fahrer nach dem folgenden Abflug samt Frontflügelschaden an die Box mussten und auf die Plätze elf und zwölf zurück fielen. Noch bitterer verlief das Rennende für waLTer, der nach einer Kollision direkt beim Restart in der Stowe-Kurve abflog und fortan als Letzter seine Runden zog.

In Runde 23 spitzte sich der Kampf um den Sieg zu, als Shadow die Führung von Lucky übernehmen konnte, der seinerseits nicht nur versuchen musste, diese zurück zu erobern, sondern auch noch auf pfeiltastenaiming achten musste, der seinen Rückspiegel füllte. Ein Fehler in der vorletzten Runde, bei dem der WM-Leader auf den vor ihm fahrenden Ferrari auffuhr und dabei einen Teil seines Frontflügels verlor, war jedoch das Ende für die Sieghoffnungen der Mercedes-Fans. Pfeiltastenaiming konnte dies direkt ausnutzen und schnappte sich gegen den nun unterlegenen Mercedes den zweiten Platz, während Shadow sich eine kleine aber entscheidende Lücke herausfahren konnte. Auch DanielTheFreak konnte den Fehler noch ausnutzen und sich auf Position drei schieben. Und so überquerte der Weltmeister zum dritten Mal in dieser Saison als Erster die Ziellinie, gefolgt von pfeiltastenaiming und DanielTheFreak. Doch die Strecke in Silverstone belohnt sauberes Fahren mehr als die meisten anderen Kurse, und so war es am Ende DanielTheFreak, der als Einziger aus der Spitzengruppe straffrei blieb und auf Position zwei vorrücken konnte. Für den Sieg reichte es nicht mehr ganz, da Shadow trotz einer Strafe noch eine Lücke von knapp über drei Sekunden herausfahren konnte und vorne bleiben konnte. Dritter wurde letztlich LuckyKnecht, der zwar auch eine Strafe verbüßen musste, jedoch davon profitierte dass pfeiltastenaiming gar zwei Strafen auf dem Buckel hatte und sogar bis auf Position sechs durchgereicht wurde.

Für den Sieger ShadowOfArmy war der dritten Saisonsieg von immenser Wichtigkeit, er konnte die Lücke auf die Führenden in der WM weiter schließen und rangiert mit nun 117 Punkten auf Rang vier nur noch 19 Punkte hinter LuckyKnecht. Das Ausscheiden des zweiten Ferrari von Ceasar konnte die Scuderia angesichts dieses Erfolges doch verschmerzen, auch wenn die Aussichten auf die Titelverteidigung der beiden Piloten in der Konstrukteurs-WM langsam dahinschmelzen. Zur Halbzweit der Saison haben sie gerade einmal halb so viele Punkte wie die Führenden Renault.

Die Franzosen konnten unterdessen nach einem schwachen Qualifyingergebnis und einem durchwachsenen Rennen noch Schadensbegrenzung auf höchstem Niveau betreiben. Der zweite Platz von DanielTheFreak war nach diesem Rennverlauf durchaus überraschend, doch er wurde für seine saubere Fahrweise belohnt konnte in der WM wieder auf seinem Teamkollegen aufschließen, der mit seinem siebten Platz nach einem chaotischen Rennen auch zufrieden sein musste, da es zwischenzeitlich deutlich schlechter aussah. Insgesamt sind die beiden Renault jedoch nach wie vor nicht zu stoppen, mit 12 (DH) und 15 (Daniel) Punkten Rückstand auf Lucky bleiben sie nicht nur dessen erste Verfolger, sondern liegen aufgrund der konstant starken Ergebnisse mittlerweile 44 Punkte vor Mercedes in der Team-Wertung. Zur Halbzeit der Saison lässt sich sagen: Die Favoriten auf den Titel sind gefunden, ab jetzt wächst neben dem Punktekonto nur noch der Druck.

Bei Mercedes war man unterdessen auch nicht unzufrieden. LuckyKnecht war unter schwierigen Vorzeichen in das Rennen gegangen, konnte mit einer Ein-Stopp-Strategie, die dank des Safety Cars perfekt aufging aber sogar um den Sieg mitkämpfen und belohnte sich am Ende mit einem dritten Platz. Dadurch konnte er seinen Vorsprung auf den direkten Verfolger DH1806 sogar wieder ausbauen. Teamkollege Bojan konnte nach seinem verkorksten Rennen in Österreich immerhin wieder punkten und zeigte mit Rang acht aufsteigende Form, insgesamt müssen die beiden Teamkollegen jedoch schnell wieder zur Form der ersten Saisonrennen finden, wenn sie in der zweiten Saisonhälfte wieder den Angriff auf die Spitze der Konstrukteurs-WM starten wollen. Für LuckyKnecht werden die nächsten Rennen derweil richtungsweisend für den Kampf um die Fahrer-WM. Sollte er sich noch einige Rennen an der Spitze des Tableaus halten können, wird das Thema Stallorder bei Mercedes durchaus noch diskutiert werden, sollte dieser Fall einmal eintreten.

Haas-Boss Günther Steiner war derweil angetan von der Performance seiner Piloten. „Das Ergebnis sagt nicht aus, wie stark wir wirklich waren. Das Safety Car hat uns das Rennen zerstört.“ Tatsächlich lesen die Positionen sechs und 13 sich alles andere als gut. Österreich-Sieger pfeiltastenaiming konnte zwar erneut eine gute Pace auf die Strecke bringen, doch durch das Safety Car wirkten sich seine beiden Zeitstrafen entscheidend im Klassement aus, sodass er noch von Platz zwei auf Platz sechs abrutschte. Teamkollege waLTer war unterdessen nach starker Qualifyingperformance der Pechvogel des Rennens. Durch einen Unfall beim Restart hoffnungslos zurückgefallen, konnte er nicht mehr zeigen, weshalb er sich dreifacher Weltmeister der FRL nennen darf. Insgesamt war bei ihm doch ein Aufwärtstrend zu erkennen, der dem Team nach dem heiß erwarteten ersten Saisonsieg letzte Woche weiteren Aufwind für die zweite Saisonhälfte geben wird.

Christian Horner kann sich in den letzten Wochen kaum noch vor Kriseninterviews retten, konnte dieses Mal jedoch wenigstens wieder positive Aspekte finden. „Wir konnten mit der Spitze mithalten und waren bis zu SilentPains Unfalls auch noch im Kampf um den Sieg dabei. Unsere Piloten haben die notwendige Pace und das haben sie beide auch mal wieder gezeigt.“ Mayor konnte dabei mit Platz fünf seinen guten vierten Platz aus der vergangenen Woche bestätigen, nach einem ganz schwachen Saisonstart scheint er zur Hälfte der Saison langsam in den Regionen des Klassements anzukommen, die er von sich selbst auch erwartet. Was bei Red Bull jedoch nach wie vor fehlt, sind die ganz dicken Punkte. Beide Piloten müssen zusehen, dass sie das Podest mal wieder in Sichtweite bekommen, wenn sie die guten Fahrer sind, die sie beide beanspruchen zu sein.

Für den Österreicher armend war es nach dem katastrophalen Qualifying noch ein versöhnliches Rennen, er konnte auch dank seiner Strategie erstmals seit China zweistellig punkten und eroberte Platz vier. Teamkollege Captain Slow schied derweil erstmals diese Saison vorzeitig aus, trotzdem war Teamchefin Claire Williams guter Dinge für die kommende Saisonhälfte.

Bei Manor war man indes vollends bedient, der Fahrfehler von LemonRacing, der ihn sein Rennen kostete, wurde als durchaus vermeidbar angesehen. Auch wh15, der zwischenzeitlich gute Punkte in Aussicht hatte, wurde ein Opfer des Safety Cars und konnte mit Platz neun nicht mehr viel mitnehmen. Deutlich wurde in dem Rennen erneut die bisher mangelnde Konstanz der beiden Piloten, die beide abgesehen von einigen wenigen Ausreißern nach oben weit hinter ihren Möglichkeiten blieben. Für die zweite Saisonhälfte erhofft man sich bei den Briten sicherlich deutlich mehr.

Einen Lauf hat momentan scheinbar SixShooter: Er profitierte erneut von Fehlern der Konkurrenz und schnappte sich als Zehnter den letzten übrig gebliebenen Krümel, wodurch er nach zuvor sechs Rennen ohne Punkte nun bereits zum vierten Mal in Folge punkten konnte. Teamkollege Trespo kam derweil zum fünften Mal in dieser Saison nicht ins Ziel und hat seit dem GP von Spanien nicht mehr die Zielflagge gesehen. Es bleibt zu hoffen, dass SixShooter seinen Lauf nicht nur fortsetzen kann, sondern dass er seinen Teamkollegen noch einmal motivieren kann, auf einem ähnlichen Level Leistungen abzurufen und zu punkten. Es gibt immerhin noch ganze elf Möglichkeiten, das Punktekonto aufzustocken.

Als Verlierer des Silverstone-Rennens muss man eindeutig Force India benennen. Zwar konnte almafi seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen und vor allem im Qualifying zum wiederholten Male überzeugen, doch ein Fehler von SilentPain kostete ihn gute Punkte, die das Team momentan unbedingt braucht. Entsprechend angefressen betitelte er den Red Bull-Piloten nach dem Rennen auch als „Opfer“ und verschwand schnell in der Box. Trotzdem scheint er langsam sein Potenzial abzurufen und fiebert mit Sicherheit der zweiten Saisonhälfte entgegen, in der er deutlich stärker auftreten wird als bisher.

Wir gratulieren dem Sieger, danken allen Teilnehmern und freuen uns auf das nächste Rennen in Ungarn!




Hier findet ihr die Ergebnisse als Screenshot:
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Hier findet ihr den aktuellen WM-Stand:
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